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IT-Glossar

Was sind Webhooks und REST-APIs?

Methoden zur Datenübertragung: Eine REST-API wird aktiv für den Datenaustausch abgefragt, während ein Webhook ereignisbasiert und in der Regel zeitnah ein anderes System benachrichtigt.

In der Praxis

Eine REST-API wird aktiv angefragt, wenn Daten benötigt oder gespeichert werden sollen (Prinzip: Frage und Antwort). Ein Webhook arbeitet dagegen ereignisbasiert und benachrichtigt ein anderes System in der Regel zeitnah, sobald eine bestimmte Aktion, etwa ein neuer Kauf, stattfindet. Abhängig von Übertragung und Wiederholungslogik können Benachrichtigungen verspätet, mehrfach oder in veränderter Reihenfolge eintreffen.

In der Praxis liegt die eigentliche Arbeit selten im einzelnen Aufruf, sondern in der Verlässlichkeit: Was passiert bei Ausfällen, doppelten Ereignissen oder abweichenden Datenständen zwischen zwei Systemen? Auf solche Fälle ausgelegte Schnittstellen und Integrationen entwickeln wir im Rahmen der API-Entwicklung & Systemintegration sowie der individuellen Webentwicklung. Ein umgesetztes Beispiel ist die Anbindung in unseren Referenzen.

Wann eignet sich welche Methode?

Eine REST-API passt, wenn eine Anwendung Daten gezielt lesen, filtern oder verändern möchte. Sie behält die Kontrolle darüber, wann eine Anfrage erfolgt. Ein Webhook ist sinnvoll, wenn ein System zeitnah über ein Ereignis informieren soll, etwa über eine neue Bestellung, eine Statusänderung oder einen abgeschlossenen Zahlungsvorgang. In vielen Integrationen werden beide Verfahren kombiniert.

Fehlerfälle von Anfang an einplanen

Webhooks können verspätet, mehrfach oder in einer unerwarteten Reihenfolge eintreffen. Der Empfänger sollte ein Ereignis deshalb eindeutig erkennen und wiederholte Zustellungen ohne doppelte Buchungen verarbeiten. Signaturen helfen zu prüfen, ob eine Nachricht vom erwarteten Absender stammt. Schlägt die Verarbeitung fehl, braucht es Wiederholungsregeln und eine nachvollziehbare Fehlerablage.

Auch bei REST-APIs gehören Zeitlimits, Rate Limits, Versionierung und aussagekräftige Fehlerantworten zum Vertrag zwischen den Systemen. Monitoring sollte nicht nur die technische Erreichbarkeit prüfen, sondern auch erkennen, wenn fachlich relevante Daten nicht mehr fließen. So bleibt eine Integration auch nach Updates auf beiden Seiten wartbar.